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20161024 hochbehaelterAuch wenn mit dem realen Einbau der beiden Wassertanks im neuen Hochbehälter in Gottmannshofen erst im Frühjahr 2017 begonnen wird, so sind in den vergangenen Tagen dennoch erste Vorbereitungen dafür getroffen worden.

Was im Detail erledigt wurde, berichtet Witold Hammel. Der Montageleiter des Spezialunternehmens „Hydro-Elektrik GmbH“ überwachte die Arbeiten im Inneren des neu erstellten Hochbehälters. Wie mehrfach berichtet, wird dank der beiden Edelstahltanks in Zukunft die komplette Wasserversorgung von Bliensbach, Gottmannshofen und Reatshofen für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt sein. Das Unternehmen Hydro-Elektrik mit Sitz in Ravensburg ist nach Angaben Hammels im Aufstellen solcher Wassertanks versiert, der Betrieb stelle Tanks dieser Größenordnung dank eines speziellen Verfahrens auf: „Wir liefern große Edelstahlrollen und wickeln die Edelstahltanks dann von unten nach oben auf, wobei gleichzeitig die Nähte miteinander verschweißt werden.“ Bedenkt man, dass nur ein Tank einen Durchmesser von circa 9,50 Metern fasst, kann man sich ungefähr die Dimension solch‘ einer Edelstahlrolle vorstellen. Hammel berichtet weiter: „Damit die Tanks dann auch fest und sicher stehen, verlegen wir im Abstand von jeweils knapp zwei Metern, lange Edelstahlschienen auf dem Rohbetonboden und das Ganze mit einem Gefälle von einem Prozent.“ Dies erklärt der Fachmann damit, dass später bei Reinigungsarbeiten das Wasser in den Behältern vollständig wie bei einer Badewanne ablaufen kann. 

Anschließend wird Estrichbeton auf ein und dieselbe Höhe gebracht, was im Frühjahr dazu dient, dass die Edelstahlböden der beiden Tanks mit den dann fest verankerten Schienen verschweißt werden können. Als zusätzliche Verankerung für die Tanks werden ringsum weitere acht Profilschienen von Hammel und seinen Leuten eingebaut: „Damit verstärken wir die Halterung für die Tanks.“ Weiter erledigten die Spezialisten für Edelstahlarbeiten noch mehr oder weniger funktionelle beziehungsweise optische Arbeiten im Inneren des Hochbehälters. Auch zwei Edelstahlfallrohre für die Dachentwässerung wurden dabei installiert, sagt Hammel abschließend.
Stadtbaumeister Anton Fink äußert sich positiv über den Verlauf der Bauarbeiten, die Außenhülle steht, die Holzfassade wird gerade montiert und die Vorbereitungen für die Tanks sind in Kürze erledigt. „Wir sind im Zeit- und Kostenrahmen, was will man bei einem Bauprojekt dieser Größe mehr“, sagt er und lacht zufrieden.