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20170309 ffw rieblingenEinen Quantensprung für die Freiwillige Feuerwehr Hirschbach nannte stellvertretender Bürgermeister Johann Bröll den Fahrzeugtausch der Wehren Rieblingen und Hirschbach. Die Rieblinger übergaben nämlich ihr bisheriges Einsatzfahrzeug an die Wehr Hirschbach.

Dieses sogenannte Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ersetzt den bislang in Hirschbach stationierten Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Das TSF ist groß wie ein kleiner LKW und mit eigenem Motor ausgestattet. Der TSA benötigt beim Einsatz ein zusätzliches Zugfahrzeug (Traktor) und ist ohne Blaulicht und Martinshorn unterwegs.

Mit der Übergabe konnte jetzt ein weiterer Teil des 2012 beschlossenen Wertinger Feuerwehrbedarfsplanes umgesetzt werden. „Dass zum 140. Jubiläum nun ein motorisiertes Fahrzeug im Hirschbacher Feuerwehrhaus steht, ist für viele die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches“, so Bröll bei der offiziellen Fahrzeugübergabe im Ort. Auch dass das vor sieben Jahren gekaufte Feuerwehrfahrzeug TSF noch so gut in Schuss sei, habe man der sorgsamen Pflege der Rieblinger Feuerwehrleute zu verdanken, so Bröll weiter. Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier hat den Tausch mit dem Einverständnis der Feuerwehr-Kommandanten von Hirschbach und Rieblingen vermittelt. Dadurch wurde der Weg frei für die Neuanschaffung für Rieblingen, da diese Wehr seit 2010 über eine gut eingespielte Atemschutz-Mannschaft verfügt. Für Voraussetzungen wie diese sieht der Bedarfsplan ein sogenanntes „Mittleres Löschfahrzeug“ (MLF) vor. Christian Thoma, Kommandant der FFW Rieblingen erklärte dazu: „Um die Kosten gering zu halten, wurde im Vorfeld im großen Umkreis recherchiert und deutschlandweit Angebote ausgeschrieben.“ Es klappte, das MLF wurde jetzt in den Alarmplan aufgenommen. In den Wochen davor machten sich die Freiwilligen der Rieblinger Wehr durch zahlreiche Übungen und Unterweisungen mit dem neuen Fahrzeug vertraut, welches nun im Feuerwehrhaus in Rieblingen einsatzbereit ist. Bröll bezeichnete die Tatsache, dass nun in beiden Ortschaften eigene Löschfahrzeuge stünden, als zeitgemäß. Wertingen geht damit weiter den erfolgversprechenden Weg der Dezentralisierung. Die Kommandanten der Wehren Rieblingen und Hirschbach, Christian Thoma und Peter Kratzer, dankten den Stadtverantwortlichen für beide Fahrzeuge, richteten aber gleichzeitig ihren Appell an die Entscheider: „Wir wissen, dass wir bei der Stadt einen hohen Stellenwert haben, dennoch bitten wir darum, die weitere Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes nicht aus den Augen zu lassen.“