Wertingen

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20180530 dlouhy stelenwegGeschweißt aus Stahl, kombiniert mit Eichenholz. Aus diesen Materialien erarbeitete der Künstler Herbert Dlouhy vier Stelen, mit – wie Dlouhy selbst sagt –  unterschiedlichen Charakteren und Höhen.

 Jüngst hat der 74-jährige diese vier Stelen an Wertingens Bürgermeister, Willy Lehmeier, offiziell als Geschenk übergeben, um damit den ersten Stelenweg in der Hohenreicher Birnbaumallee zu schmücken. Lehmeier lud anlässlich des Geschenks zu einer kleinen Feier in schönster Natur ein, in eben diese naturbelassene Allee. Der Bürgermeister bat Mitglieder des Wertinger „Kunstkreises“ zur Feier sowie Stadträte und Vertreter der Feuerwehren Hirschbach und Hohenreichen. Diese stellten unter anderem dort, wo die Stelen platziert wurden, zwei Ruhebänke für Spaziergänger und Kunstbewunderer auf. Zu guter Letzt erschienen Betriebshofchef Johannes Deisenhofer und seine Mitarbeiter Johann Heißler und Daniel Wegner. „Sie haben hier nicht nur 16 Birnbäumchen gepflanzt, sondern auch mit betonierten Fundamenten beim Aufstellen der Kunstwerke geholfen, vielen Dank dafür“, betonte Lehmeier während der kurzen Rede, die er an die Geladenen richtete. Über das Engagement der jungen Leute der örtlichen Feuerwehren, die halfen, „die Kunst an Ort und Stelle bewundern zu können“, äußerte er sich lobend. An Herbert Dlouhy gerichtet, meinte das Stadtoberhaupt: „Sie sind der geistige Vater des neuen Stelenwegs entlang der Birnbaumallee.“ Dlouhy trage seit Langem dazu bei, Kunst im öffentlichen Raum bewundern zu können, dies sei in einer kleinen Stadt wie Wertingen nicht selbstverständlich, so Lehmeier weiter.

Dieser bedankte sich beim Bürgermeister und den anwesenden Stadträten für die Unterstützung, die „die Kunst“ seit Jahrzehnten von ihnen erfahre. Kurz führte der Spender und Künstler seine Zuhörer in seine Überlegungen zu den vier Stelen entlang der Birnbaumallee ein: „Jede Figur hat einen anderen Charakter, die eine ist sakral, die andere wiederum scheint archaisch.“ Auch durch die unterschiedlichen Höhen habe er versucht, von der Natur ringsum nicht zu sehr abzulenken. „Ich möchte, dass es rostet“, meinte noch abschließend über den Stahl seiner Stelen, dieser solle sich der Natur anpassen. Stadtrat Ludwig Klingler trug ebenfalls etwas zur Feier bei. Er erläuterte die Beurteilung der Anpflanzungen seitens des Dillinger Landratsamtes: „Dafür, dass wir sechzehn Bäume anpflanzten, die alte Obstsorten an Birnen tragen werden, wurden wir lobend erwähnt, dies ist laut Landratsamt die einzige „Allee“ ihrer Art in weiterem Umkreis.“ Zur Unterhaltung der Geladenen trug Gerhard Schmidt aus Laugna eine Ballade von Theodor Fontane zum Thema Birnen vor, zuvor jedoch zitierte er eine schöne Beschreibung über Bäume: „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ Damit wurde der Hohenreicher Birnbaumallee mit ihrem zukünftigen Stelenweg, den sechzehn Birnbäumchen und den beiden Sitzbänken ein poetisches Gedenken gewidmet. 

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