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20180914 seniorenzentrum azubisHeimleiter Günther Schneider spricht von einem „kleinen Wunder“, wenn er voller Freude über zehn Auszubildende und zwei Sozialpraktikanten spricht, die derzeit im Wertinger Seniorenzentrum St. Klara ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beziehungsweise zum Altenpfleger ausüben.

Denn Schneider kann nicht nur eine erstaunlich hohe Belegung an Ausbildungsplätzen für das Haus St. Klara verzeichnen, es sind auch noch zwei junge Männer unter ihnen. Voltan Osmani hat seine verantwortungsvolle Aufgabe im September begonnen und Kevin Veil wird dort ein Jahr als Sozialpraktikant seine Kenntnisse bezüglich der angestrebten Ausbildung zum Physiotherapeut erweitern. Drei Jahre Phasenunterricht dauert es, bis sich alle „Examinierte/r Altenpfleger/in“ nennen dürfen.

Die Auszubildenden werden in dieser Zeit von den Praxisanleiterinnen Daniela Stuhler und Maria Briegel begleitet. „Wir haben uns eigens dafür pädagogisch schulen lassen“, sagt Stuhler über diese zusätzliche Qualifikation. Heimleiter Schneider sagt zu dem Phänomen der vielen Auszubildenden in seinem Haus: „Dass wir trotz allgemein bekanntem Pflegenotstand so ein großes Interesse für die Arbeit in der Altenpflege wecken konnten, entspricht der Stimmung in unserem Seniorenzentrum, es ist uns bislang gut gelungen, die Menschen an uns zu binden.“ Auch die Tatsache, dass man viele langjährige Mitarbeiter habe, zeuge von guter Betriebsführung, ist sich Schneider sicher.

Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier und Geschäftsstellenleiter Dieter Nägele begrüßen gemeinsam mit dem Seniorenbeauftragen der Stadt, Rudi Vogler, die neuen und alten Azubis. Lehmeier sagt: „Es wird zwar viel über Pflege gesprochen, doch Sie geben der Pflege ein Gesicht und zeigen der Gesellschaft, dass durchaus Interesse an der verantwortungsvollen Aufgabe besteht.“ Auf Nachfrage nach der Motivation, sich gerade für diese Arbeit zu entscheiden, erklären zwei der sechs Neuen ihre Gründe.

Berna Güley: „Ich bin bereits Altenhelferin und weil es mir Spaß macht, mit alten Menschen zusammen zu sein und mit ihnen was zu machen, will ich jetzt meine Kenntnisse vertiefen.“ Lara Marschang besuchte ihre Oma im Seniorenzentrum, dort habe es ihr so gut gefallen, dass sie sich nun zu dieser Ausbildung entschlossen habe. Den beiden jungen Männern und den zehn Frauen stehen umfangreiche Ausbildungszeiten bevor, doch Schneider weiß zu motivieren: „Beweisen Sie der Gesellschaft, dass dies ein Beruf ist, in den man hineinwachsen kann, bei uns gibt es keine Uhr, außer den Puls zu messen, bei uns zählt die Motivation.“ Er sei froh, dass man im Haus St. Klara mit guter Stimmung und noch ausreichend Personal die Sicherheit der Menschen für die Zukunft gewährleisten könne.

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