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20190417 gs wertingenWertingens Grundschule hat eine rasante Entwicklung hinter sich, die Rektorin Christiane Grandé dem Schulverband vorstellte und die Details im Nachgang mit Bürgermeister Willy Lehmeier und VG-Geschäftsleiter Dieter Nägele besprach.

Gleich mehrere Neuerungen im Ablauf des Schulalltags sowie in der Arbeit der Lehrkräfte führte Grandé auf: „Beginnen wir mit unserer Mittagsbetreuung, bislang konnten wir die Kinder nur bis 14 Uhr bei uns unterbringen, doch ab dem Schuljahr 2019/2020 können die Kinder bis 17 Uhr in der Schule beaufsichtigt werden und erhalten neben einem Mittagessen auch eine qualitativ gute Hausaufgabenbetreuung mit besonderer pädagogischer Förderung.“ Lehmeier und Nägele begrüßten diese Entwicklung: „Damit konnte sich die Schule an die Bedürfnisse der Eltern anpassen.“ Die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten würden derzeit modernisiert, für die Kosten komme der Schulverband auf. Grandé weiter: „Träger der Mittagsbetreuung ist die freie Jugendhilfe, eine gemeinnützige Organisation namens SoViKo GmbH (Sozial Visionär Kompetent) mit Sitz in Dillingen.“

Als weiteren Punkt nannte die Rektorin die Digitalisierung der Grundschule. Lehmeier fügte hinzu: „Jetzt haben wir das Budget, um die Klassenzimmer mit Tablets und jeweils einem großen Bildschirm ausstatten zu können.“ Nägele ergänzte: „Zusätzlich erhält die Schule mehrere Tablet-Koffer.“ Diese ermöglichen, dass reihum in den jeweiligen Klassen alle Kinder mit einem Gerät arbeiten können. „Selbstverständlich statten wir auch unsere Lehrkräfte mit Tablets aus“, schloss Grandé mit Schmunzeln diesen Punkt ab. Auch hier sei vorgesehen, mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2020 starten zu können.

Für Christiane Grandé ist die Jugendsozialarbeit an der Wertinger Grundschule ein wichtiger Beitrag für einen guten Schulalltag. „Zweimal wöchentlich hält die Diplom-Sozial-Pädagogin Gertrud Woltering-Siegert von der Sankt Gregor Jugendhilfe aus Augsburg bei uns ihre Sprechstunden ab“, erklärt sie und fügt hinzu, „wir stellen steigenden Bedarf fest, das Angebot wird mehr und mehr in Anspruch genommen.“ Diese Stunden seien sinnvoll, um Kindern bei sozialen Problemen zu helfen, indem sie verschiedene Konfliktlösungsstrategien kennen lernen. „Das stellt auch eine große Entlastung für unsere Lehrkräfte dar.“ Es sei gut, so Grandé weiter, gemeinsam mit den Kindern und Eltern Lösungsansätze zu finden und umzusetzen.

Nicht ohne Stolz führte Grandé auf, dass sich die Wertinger Grundschule inzwischen nicht nur „Kunstgrundschule Schwaben“ nennen darf, sondern auch das Profil „Flexible Grundschule“ sowie „Sinus an Grundschulen“ erworben hat.

Die Rektorin erklärte detailliert, was es im Einzelnen damit auf sich hat: als Kunstgrundschule gestalten derzeit die Kinder einen sogenannten Kunstzaun im Pausenhof. „Dieser dient später auch dazu, vorbeugend kleineren Unfällen am Rande des Pausenhofs entgegenzutreten, doch in der Hauptsache wird er von den Schülern und Schülerinnen künstlerisch gestaltet.“ Dabei würden die Kinder von Barbara Mahler geleitet, die nach ihrem Studium der Malerei als freischaffende Künstlerin und Kunstpädagogin arbeitet, weiter ist sie „Mentor Artist“ für das kanadische Bildungsprogramm „Lernen durch die Künste“.

„Die vier Elemente werden durch Bemalen der einzelnen Zaunlatten dargestellt, das fertige Werk wollen wir dann während unseres Sommerfest zum Ende des Schuljahrs vorstellen“, so Grandé.

„Mit der „Flexiblen Grundschule“ in der Eingangsstufe nehmen wir die Verschiedenartigkeit der Kinder an, das bedeutet, dass Schulanfänger die erste und zweite Klasse in einem Jahr oder bei Bedarf auch in drei Jahren durchlaufen können.“ Kinder bekommen mehr Lernzeit, so Grandé weiter. „Die Lehrkraft bereitet den Unterricht entsprechend den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder vor, so lernen Erst- und Zweitklässler gemeinsam an einem Thema und sie lernen miteinander und voneinander.“ Die Rektorin sagte, der Vorteil sei zweifelsohne, dass die Kinder mehr Erfolgserlebnisse hätten und dadurch ein gestärktes Selbstbewusstsein bekämen.

Abschließend berichtet sie: “Mit dem Programm Sinus haben wir ein Konzept zur Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik zur Verfügung, mit dem wir die Kompetenzen der Kinder fördern, sie lernen im Team, erarbeiten gemeinsam Lösungen und präsentieren diese dann auch zusammen.“ Um diese Form des Unterrichts anbieten zu können, nehmen die Lehrkräfte an eigens dafür konzipierte Fortbildungen teil.

Gottseidank habe man in der Wertinger Grundschule sehr engagierte Lehrkräfte und Mitarbeiter, so dass all‘ die pädagogisch wertvollen Angebote auch voll ausgeschöpft werden können, freute sich Grandé mit Bürgermeister Lehmeier und VG-Geschäftsleiter Dieter Nägele.

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