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20190527 clf wertingenEnde Mai im Jahr 1989 sei der Eintrag ins Handelsregister erfolgt. So erzählt es Eva Fryars, Geschäftsführerin von CLF Plant Climatics GmbH und lacht dabei ihren Vater an. 

Christopher L. Fyars hat vor dreißig Jahren das noch immer erfolgreich agierende Unternehmen gegründet, welches Forschungsinstitute, Labore und Universitäten mit Klima- und Pflanzenzuchtkammern beliefert.

Seit vielen Jahren sind Vater und Tochter ein eingespieltes Team, arbeiten Hand in Hand. 2012 hat die heute 51-jährige dann die Geschäftsführung übernommen und führt das Familienunternehmen erfolgreich weiter. Gerne vergleicht sie die Funktionsweise der Klima- und Pflanzenzuchtkammern mit einem „kontrollierbaren Glashaus“: „Sie stellen ein dauerhaft reproduzierbares Klima her.“ Die Kammern ermöglichen dadurch, das Wachstum von Laborpflanzen kontrolliert zu beobachten.

Als Christopher L. Fryars vor einigen Jahrzehnten mit seiner deutschen Frau von England zunächst nach Emersacker kam, sprach er kein Wort Deutsch. „Das war ein schwerer Anfang“, sagt er heute und erinnert sich. Er lernte die Sprache, besuchte Mangerkurse. Dann startete er mit einem Telefon und einem Faxgerät seinen eigenen Vertrieb, frischte Kontakte in England zu Laborgeräteherstellern auf. Nach dem Mauerfall bediente er mit Erfolg den ostdeutschen Raum mit Laborgeräten, knüpfte Kontakte zu einem Unternehmen in den USA. Eine bis heute äußerst lukrative Zusammenarbeit, resümieren Vater und Tochter. CLF begann Mitte der 90er deren Klimakammern für Pflanzen in den Vertrieb aufzunehmen und stellt seit 2004 eine eigene Produktlinie in diesem Metier her. „Unsere Klimaschränke haben eine andere Funktionalität, sind dabei energiesparend und deshalb kostengünstiger“, beschreiben Vater und Tochter das eigene Produktmodul. Inzwischen ergänzt CLF in Wertingen das Innenleben der Klimakammern aus den USA in Eigenproduktion und nach Kundenbedarf. „So können wir eine kurze Lieferzeit anbieten“ sagt Eva Fryars. Zusätzlich produzieren sie und ihre heute 13 Mitarbeiter für die Pflanzenforschung auch begehbare Klimaräume. Die Unternehmerin legt Wert darauf, „dass wir inzwischen für viele Arbeiten in unserer Produktion mit den regional ansässigen Firmen zusammenarbeiten.“ Sie nennt ein Beispiel: „Metall- oder Lackierarbeiten geben wir außer Haus und bei uns in der Donauwörther Straße erfolgt dann die Endmontage.“ Eva Fryars erklärt, man liefere in diesem Metier nicht nur europaweit: „Zum Kundenstamm zählen auch Unternehmen im Nahen Osten und in Nordafrika.“

Im Laufe der vergangenen Jahre hätten auch andere die Branche für sich entdeckt, erzählt Fryars rückblickend. Das habe zur Folge gehabt, dass der doch sehr begrenzte Markt bis heute heiß umkämpft ist. „Doch wir haben es geschafft, wir haben uns durchgesetzt.“ Was ihr derzeit – wie so vielen anderen Unternehmen auch – mehr zu schaffen mache, „ist der Fachkräftemangel, ich könnte derzeit leicht zwei bis drei Stellen besetzen.“ Sagt‘s und lacht fröhlich, sie sei zuversichtlich, versichert sie und freue sich nun erst mal auf hochkarätigen Besuch aus den USA, auf die Geschäftspartner, mit denen CLF eine lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet und für die Zukunft festigen will.

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