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20190729 abschied rogallStimmt der Spruch „Kindermund tut Wahrheit kund“, dann werden die Kleinen zwischen drei und sechs Jahren Rosemarie Rogall sehr vermissen. Denn die Leiterin des städtischen Kindergartens Gottmannshofen verabschiedet sich nach vielen Jahren aktiven Engagements für die Belange der Kinder in den Ruhestand.

Gemeinsam mit den Kolleginnen Rogalls, Gästen und Eltern zelebrierten die Kinder eine emotionale Abschiedsfeier unter freiem Himmel im Garten der städtischen Einrichtung. Bewegt verfolgte Rogall von ihrem schattigen Ehrenplatz aus das Programm, das die Erzieherinnen Renate Bunk und  Liliane Wojtczyk und deren Kolleginnen sowie der Elternbeirat organisiert und einstudiert hatten. Die Kinder führten Tänze vor, sagten Gedichte auf, sangen Lieder und überbrachten Rogall viele gute Wünsche für ihren weiteren Lebensabschnitt. Die so Gelobte wischte hin und wieder eine Träne weg, war sichtlich bewegt und sagte erfreut: „Dass ich so viel Aufmerksamkeit erhalte, bin ich nicht gewohnt, meine Intension galt immer den Kindern, das habe ich mit Leib und Seele gemacht.“ Genau das sprach Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier während seiner kurzen Rede an: „Ich danke Ihnen für 37 Jahre guter Zusammenarbeit, in die Sie gewaltiges Engagement investiert haben.“ Rogall habe auf Veränderungen im Bereich der Kindererziehung reagiert, nicht alles kritiklos hingenommen sondern sich auch kritisch geäußert. Das endete letztendlich für alle in einem Erfolg.“ Weiter lobte Lehmeier: „Sie haben Ihre Linie beibehalten.“ Rogall führte den Kindergarten in Gottmannshofen vom ersten Tag an und dann 28 Jahre lang.

Für die erfolgreiche und gute Zusammenarbeit äußerten neben der Rektorin der Wertinger Grundschule, Christiane Grandé, auch der Elternbeirat, vertreten durch Sabine Thoma ihren Dank und verabschiedeten die scheidende Leiterin mit kleinen Geschenken. Mit Rosen, bestückt mit selbstgebastelten Papierherzen und persönlichen Dankeszeilen darauf, sagte jedes einzelne Kind der Gruppe Danke, die Rogall selbst führte. Sogar von den Eltern erhielt die beliebte Erzieherin ein, in bunte Luftballons verpacktes Geldgeschenk, wie verraten wurde, „für eine neue Gitarre.“ Rogall selbst meinte, in den nächsten Tagen wolle sie das Erlebte erst einmal sacken lassen, habe sie doch mit so einer Feier nicht gerechnet. „Ich habe für meine Arbeit gebrannt, mir war es immer wichtig, dass es den Kindern, den Eltern und den Kolleginnen mit unserem Tun gut geht.“ Über ihre Zukunft im Ruhestand sagte sie, sie sei naturheilkundlich interessiert, liebe die Musik und habe noch so manche Idee im Kopf. Eines sei jedoch sicher: „Ich werde die Kinder vermissen.“

Kollegin Bunk sagte über Rogall: „Ich bedauere es sehr, dass sie geht, sie war eine gute Chefin und ein ganz besonderer Mensch, sie wird immer ein Teil des Gottmannshofer Kindergartens bleiben.“

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