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Rathaus Wertingen

neuer Kiga bei Buttinette Wertingen Baustelle 07 2020 0502

Wertingens Stadtoberhaupt Willy Lehmeier nannte die Baustelle im Norden der Zusamstadt scherzhaft, „eine heimelige Baustelle“. Die Holzbauweise inspirierte den Bürgermeister zu dieser Bezeichnung, da Holz insgesamt Wärme und Behaglichkeit ausstrahle, erklärte er seinen Vergleich.

Grund für den Besuch der großen Baustelle für den vierten städtischen Kindergarten, war ein Treffen mit dem Landtagsabgeordneten Georg Winter. Der Politiker informierte sich über den Einsatz der Fördersumme durch Bund und Freistaat für das Bauprojekt in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den 2 500 Quadratmeter großen Kindergarten samt Kindergrippe und Außenspielflächen belaufen sich nach Angaben von Verwaltungsleiter Dieter Nägele auf 3,85 Millionen Euro. Winter sprach sich anerkennend über das Engagement der Stadträte, der Wertinger Verwaltung und das des Bürgermeisters aus. „Sie nutzten den zeitlich begrenzten Korridor, um sich aus dem vom Bund und Freistaat für solche Projekte zur Verfügung gestellten Fördertopf Ihren Anteil sicherzustellen.“ Wertingen wachse, was sich auch daran erkennen lasse, dass von jungen Eltern Kinderkrippen- und Kindergartenplätze nachgefragt würden. Winter ließ sich auch von den zuständigen Architekten Elmar Bäuml und Rafael Rink vom Haunsheimer Büro DBW-Architekten die Fortschritte seit Baubeginn Anfang April erklären. „Das Gebäude wird in Holzständerbauweise mit Massivholzdecken auf einer Stahlbetonbodenplatte errichtet und wird eingeschossig mit Flachdach bleiben, lediglich über dem Teilbereich der Kindergartengruppen entsteht ein Pultdach.“

Lehmeier fügte hinzu: „Das ist auch im Sinne der Anlieger, dass sich das Gebäude gut ins Gelände einfügt.“ Außerdem lobte das Stadtoberhaupt die Bauweise mit den Worten: „Die unterschiedlich hohen Dachbereiche sind ein architektonischer Kunstgriff.“ Dass der vierte Stadtkindergarten trotz der höheren Kosten wegen der Verwendung von Holz in dieser Bauweise errichtet wird, sei den Bedürfnissen der Kinder geschuldet. Holz vermittle Wohlbefinden und das sei wichtig für die Kleinen, so Lehmeier. „Derzeit sind wir im Zeitplan, was bedeutet, dass sie nächstes Jahr im Frühsommer ihr Haus in Beschlag nehmen können.“ Weiter seien 25 Parkplätze für den Hol- und Bringverkehr der Kinder auf dem Grundstück eingeplant. Bäuml und Rink sprachen noch technische Begebenheiten des Neubaus an: „Hier ist eine Fußbodenheizung geplant, die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Erdwärmepumpe.“ Bedingt durch eine Teilunterkellerung können rund 120 Quadratmeter für Technik- und Lagerräume vorgesehen werden. Nägele erläuterte detailliert die Zusammensetzung der Baukosten: „Reine Kosten für den Bau belaufen sich auf circa 3 540 000 Euro, hinzu kommen noch rund 280 000 Euro für die Ausstattung und Einrichtung sowie Kosten in Höhe von 78 000 Euro für eine Photovoltaikanlage.“

Alles in allem finden im neuen Haus zwei Krippengruppen mit jeweils zwölf Kinder und drei Kindergartengruppen mit jeweils 25  Kinder Platz. Insgesamt also 99 Kinder. In Anlehnung an Nenas Song „99 Luftballons“ findet sich vielleicht dadurch auch eine Idee für den Namen des neuen Kindergartens.

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